Seit Jahren ist es Fachleuten und Laien hinlänglich bewusst, dass die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft die umlagefinanzierten Alterssicherungssysteme in den nächsten Jahrzehnten erheblich belasten wird.
Etwa ab dem Jahr 2012 wird die finanzielle Situation der gesetzlichen Rentenversicherung zunehmend problematischer werden und sich bis 2030/2035 noch maßgeblich verschärfen. Fast jedem Beitragszahler wird dann ein Rentner gegenüberstehen. Die zunehmenden Lasten aus der umlagefinanzierten Alterssicherung müssen also in den nächsten Jahrzehnten auf immer weniger Schultern verteilt werden.
Die betriebliche Altersversorgung, die durch die jüngste Rentenreform einen Aufschwung erlebt, konnte eine Steigerung erleben. Derzeit verfügen ca. 54 % der Beschäftigten in der Privatwirtschaft über eine betriebliche Altersversorgung.
Das bedeutet aber auch, dass trotz erheblicher staatlicher Anreize durch steuerliche Förderung und Sozialabgabenfreiheit und trotz des Rechtsanspruches auf Entgeltumwandlung immer noch knapp die Hälfte der Beschäftigten diese Möglichkeit der Altersversorgung nicht wahrnimmt.